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Vogelhaus und Nistkasten

 Natürliche Musik ist das Plätschern des Baches, das Rauschen des Winds und das Zwitschern der Vögel, aber nicht alles können wir immer hören. Aber jeder ob Hausbesitzer, Mieter oder Kleingärtner kann unseren gefiederten Sängern mittels Vogelhaus und Nistkasten einen Unterschlupf gewähren. Diese zusätzlichen Nistplätze unterstützen die Arterhaltung der Vögel und sind auch eine Möglichkeit Vögel in unsere Nähe zu locken.
Dabei ist neben verschiedenen Typen für Vogelhaus und Nistkasten auch auf Abstände zu achten. Denn auch Vögel haben ein eigenes Revier, also macht es keinen Sinn viele Nistkästen in Reihen aufzuhängen(Ausnahme sind nur Spatzen), da diese sonst leer bleiben. Vögel benötigen sozusagen “freistehende Einfamilienhäuser” im Abstand von mindestens zehn Metern zwischen baugleichen Nistplätzen. Freistehend bedeutet zusätzlich auch ein freier Anflugbereich, so dass das Eingangsloch direkt erreichbar ist. Wenn der Bereich vor dem Eingangsloch zu klein ist oder Äste den Anflug behindern wird das Vogelhaus oder der Nistkasten nicht benutzt.
Neben dem Einflugbereich ist auch eine Mindesthöhe von zwei Metern zu beachten, denn nur dadurch besteht ausreichend Schutz vor Nesträubern. Allerdings sollte die Nisthilfe nicht zu hoch angebracht werden, da dort zuviel Wind ebenfalls den Standort negativ beeinflussen. Überhaupt ist das Umfeld wichtig für die Annahme von Vogelhaus oder Nistplatz. Der ideale Standort ist schattig bis halbschattig, hat eher Morgensonne, ist windarm und mindestens mannshoch platziert.
Ansonsten ist nur noch das Eingangsloch relevant: Denn je nach Durchmesser kann das Vogelhaus oder der Nistkasten nur von bestimmten Arten angeflogen werden. Bevor man einen Spontankauf tätigt, kann der Vogelliebhaber sich beispielsweise beim Nabu informieren welches Vogelhaus oder welcher Nistkasten für die Vögel in der Nachbarschaft geeignet sind, dann klappt es auch mit den gefiederten Nachbarn. Unterstützen kann man aber vorwiegend Höhlen- sowie Halbhöhlenbrüter, da die übrigen Vögel eher auf ungeschnittene Hecken und Totholz angewiesen sind. Ausreichend Nistplatz in Hecken kann somit nur ein Haus- oder Gartenbesitzer bieten, da in diesem Gebiet einem Mieter leider meist die Hände gebunden sind.

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