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Russland und seine Datscha

Was dem Deutschen sein Schrebergarten, ist dem Russen seine Datscha. In Russland gibt es viele sogenannter Datschensiedlungen, ja ganze Datschendörfer, die unseren beliebten Schrebergartenkolonien gleichen.

Der einzige Unterschied ist das diese Schrebergartenkolonien in Russland etwas großflächiger ausfallen und noch sehr oft zum Anbauen von Obst, Gemüse und Kartoffeln dienen. Gerade viele ältere und noch kräftige Babuschkas bieten dann ihre mühsam gesammelten Erträge, wie Kartoffeln, Gurken, Kürbisse, Äpfel, Salate oder aber auch Petersilie und Schnittlauch auf dem Rynak (Markt) zum Verkauf an. Der Rest dient zum Eigenverbrauch vor allem für den Winter. Und jeder weiß ja wie gut eine eingelegte Gurke zum Wodka schmeckt

Doch es gibt auch die neureichen Russen, die ihre luxuriöse Datscha als reines Prestigeobjekt betrachten und sie dermaßen groß und prunkvoll bauen, dass das Wort “Datscha” eigentlich mit dem Wort “Villa” ausgetauscht werden müsste.

Aber ganz gleich, ob es nun eine kleine, schlichte russische Datscha, eine große, beeindruckende Villa oder ein kleiner deutscher Schrebergarten ist - eines haben alle gemeinsam: Es sind Landhäuser, die die Stadtbewohner gerne im Sommer aufsuchen, um dort, weit weg von Abgasen und hektischem Lärm, ihre freien Tage zu genießen und in der Natur sich zu entspannen.

Wie so ein Leben auf der Datscha aussieht, kann man auf folgender Seite erfahren:

Leben auf der Datscha

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