Extrusionstechnik - Erklärung und Anwendungsgebiete
Extrusion ist ein Prozess, bei dem eine erhitzte Kunststoffmasse durch ein Werkzeug gepresst wird. Dadurch entsteht ein Produkt von uneingeschränkter Länge und konstantem Querschnitt. Bei der klassischen freien Extrusion wird dabei das Profil nach dem Ausformen über eine mit Wasser gefüllte Kühlwanne gezogen, um die Geometrie zu fixieren. Dies ermöglicht eine Toleranz von 0,2 bis 0,3 mm.
Hierzu können unterschiedliche Extrusionswerkzeuge verwendet werden.
Profile werden zum Beispiel für Abdichtungen, Kantenschutz, Führungen und viele anderen Bereichen angewannt. Den Werkstoffen und Formgebungen sind fast keine Grenzen gesetzt und nach Ihren Anforderungen produziert werden.
Ein klassischer Extruder besteht aus der Stromzufuhr zum Antrieb der Hauptschraube, einer Zuleitung, um die Rohmaterialien zu dosieren, und einer Kesseltrommel um die Schraube herum. Die Schraube fördert das feste Rohmaterial zu einem geformten Loch, der Modellform, die dem Produkt seine Form gibt. Extrusion kann bei hoher Temperatur und hohem Druck oder aber in einem nicht-kochenden formenden Prozess stattfinden.
Einer der potenziellen Vorteile beim Einsatz von Extrusionstechnik in der Lebensmittelherstellung ist die Erhöhung der Haltbarkeit der Lebensmittelprodukte. Mit Hilfe der Extrusion kann die Aktivität des Wassers der Inhaltsstoffe kontrolliert werden, welche für das mikrobiologische Wachstum und somit für den Verderb der Lebensmittel verantwortlich ist. Daher ist Extrusion vor allem bei der Herstellung feuchter Lebensmittel, die im Regal gelagert werden sollen, von Nutzen, und auch zunehmend bei der Produktion von Snacks, verschiedenen Süßwaren aber auch bei der Tiernahrung von Bedeutung.
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