Ein regelmäßiger Besuch in der Sauna stärkt die Abwehrkräfte
Wer seinem Körper etwas Gutes tun will, sollte besonders im Winter einmal in der Woche in die Sauna gehen. So wird das Immunsystem gestärkt und das allgemeine Wohlbefinden gesteigert.
Gerade in der nasskalten Jahreszeit ist unser Körper besonders anfällig für Krankheiten, da unser Immunsystem durch die ständigen Attacken des Wetters immer auf Hochtouren arbeiten muss. Wir bewegen uns oft in überheizten Räumen und wechseln dann nach draußen, wo uns Frost und Regen entgegenschlagen. Diese temperaturbedingten Wechselduschen muss unser Körper erst einmal kompensieren. Ehe man sich versieht, läuft die Nase und ein Kratzen im Hals kündigt eine Erkältung an.
Doch dem kann man wunderbar mit einem regelmäßigen Besuch der Sauna entgegenwirken. Bei Temperaturen zwischen 60 und 80 Grad lassen sich nicht nur eine Menge Schadstoffe, die unseren Körper belasten, ausschwitzen, sondern durch das ganze Prozedere in der Sauna werden auch die Abwehrkräfte wieder auf Vordermann gebracht. Für einen Tag in der Sauna – sofern man nicht eine eigene zu Hause besitzt – sollte man sich mal richtig Zeit nehmen. Denn in der Regel absolviert man drei bis vier Gänge zwischen denen man auch ausgedehnte Ruhephasen zur Erholung einplanen sollte.
Idealerweise verweilt man beim ersten Gang nicht länger als 15 Minuten in der Sauna. Direkt im Anschluss muss der Körper abgekühlt werden. In einer öffentlichen Sauna stehen hierfür meist verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Da gibt es beispielsweise ein Tauchbecken, in dem das Wasser meist eine Temperatur von fünf bis acht Grad hat. Dort sollte man dann mindestens einmal bis zum Scheitel untertauchen. Wer Probleme mit dem Kreislauf hat, sollte dies dann aber eher langsam angehen, indem er zunächst Arme und Beine mit dem kalten Wasser benetzt. Generell sollte man sich vor dem ersten Besuch in einer Sauna ärztlich untersuchen lassen.
Ist der Körper abgekühlt, begibt man sich am besten mit einem Bademantel bekleidet und einer warmen Wolldecke auf eine Liege in einem der Ruheräume der Sauna. Oft läuft hier auch leise, meditative Musik, bei der man sich herrlich entspannen kann. In einigen Einrichtungen werden zusätzlich Kneippanwendungen angeboten. Hier empfiehlt es sich zum Beispiel, mal ein Bein in kaltes Wasser zu stellen und das andere in warmes. Auch das stärkt das Herzkreislaufsystem und macht fit für den Winter.
Außerdem kann man diese Ruhephasen zwischen den Gängen in der Sauna wunderbar für kosmetische Anwendungen nutzen. Die durch die Hitze weit geöffneten Poren der Haut sind nun besonders aufnahmefähig. Also ein optimaler Zeitpunkt für eine Feuchtigkeitsmaske oder ein sanftes Peeling. Nach etwa 20 bis 30 Minuten Erholung ist der Körper wieder bereit für den nächsten Gang in die Sauna. Das kann man bis zu drei bis vier Mal wiederholen.
Wer so seinen Besuch in der Sauna plant und durchführt, wird schnell feststellen, wie positiv der Körper und Seele darauf reagieren. So wird die Sauna zu einem Ort der absoluten Entspannung und Erholung, wo man auch mal Zeit und Ruhe findet, sich ganz auf die eigene Person zu konzentrieren.
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