Ein OFT-Element in Omegon Fluid Technology OFT2 anlegen (1)
Mit der Software Omegon Fluid Technology OFT2 lassen sich leicht Schaltpläne für Pneumatik, Hydraulik, Elektrik, Logik und Grafcet erstellen. Die mitgelieferten Symbole reichen für viele Anwendungsfälle, z.B. in der Ausbildung, aus. Doch die Bibliothek ist noch nicht komplett, und es gibt auch Symbole, die nur für wenige Anwender von Interesse sind und deshalb auch in Zukunft nicht in der Bibliothek enthalten sein werden.
Wie legt man solche Symbole an und wie speichert man sie zur dauerhaften Verwendung?
Der einfachste, aber nicht in jedem Fall der sinnvollste Weg ist, ein neues Symbol aus den Grundelementen Linie, Verbindungspunkt, Rechteck, Kreis, Vieleck, Bogen, Linienfolge, Text und evtl. auch Bild zu zeichnen.
Zum Beispiel klickt man den Schalter mit dem Rechteck in der oberen Schalterleiste an, klickt in den Plan und zieht bei gedrückter Maustaste das Rechteck so groß, wie es im Plan erscheinen soll. Nach dem Einfügen kann Position und Größe des Rechtecks natürlich ebenso noch geändert werden. Dabei sollte man beachten, dass bei eingeschalteter Funktion ‘Einrasten’ sich alle Aktionen im Plan am Gitter orientieren. Ist die gewünschte Größe und Position mit dem gewählten Gitter nicht realisierbar, kann man entweder mit einem Doppelklick auf eine freie Stelle im Plan die Gittergröße ändern oder das Einrasten ausschalten.
Möchte man mehrere Rechtecke nacheinander zeichnen, drückt man beim Klicken auf den Schalter mit dem Rechteck in der oberen Schalterleiste zusätzlich die <UMSCH>-Taste (die Taste für Großbuchstaben). Jetzt kann man nacheinander mehrere Rechtecke zeichnen, die Funktion schaltet man mit einem Klick auf den Schalter ‘Auswählen’ in der oberen Schalterleiste (der Schalter mit dem Pfeil nach links oben) wieder aus.
Beim Einfügen von Verbindungspunkten (das sind die Stellen, an die man später Leitungen ‘andocken’ kann) ist noch zu beachten, dass diese eine Vorzugsrichtung haben. Das erste Segment einer neu angelegten Leitung wird immer in diese Richtung gezeichnet. Man erkennt die Vorzugsrichtung eines Verbindungspunktes (blaues Kreuz) an dem zusätzlichen blauen Strich. Zeigt dieser in die falsche Richtung, dreht man den Verbindungspunkt einfach in die gewüschte Richtung.
Nach dem Zeichnen hat man erst einmal eine Ansammlung von grafischen Elementen, die sich alle noch getrennt verschieben, in der Größe oder im Aussehen (Farbe, Füllung ..) ändern lassen. Um diese Elemente als Symbol verwenden zu können, sollte man sie anschließend gruppieren. Dazu klickt man in eine freie Stelle im Plan und zieht einen Laufrahmen über alle Elemente auf. Nach dem Loslassen der Maustaste werden alle Elemente innerhalb des Laufrahmens markiert (sie erhalten diese kleinen grünen ‘Anfasser’). Nach der Kontrolle, ob man wirklich alle gewünschten Elemente markiert hat, klickt man in der unteren Schalterleiste auf den Schalter ‘Objekte gruppieren’ (auf dem Schalter sind zwei blaue Vierecke mit 4 schwarzen Punkten zu sehen). Klickt man jetzt eines der gruppierten Elemente an und verschiebt es probehalber, sollten alle anderen gruppierten Elemente mit verschoben werden.
Das fertige Element kann man jetzt noch in die Nutzerbibliothek exportieren und hat es somit zur dauerhaften Verwendung gespeichert.
Wie man ein richtiges OFT-Element anlegt und warum man das tun sollte, lesen Sie im nächsten Beitrag.
Falls Sie OFT2 noch nicht getestet haben, holen sie sich einfach Ihre Demo unter www.de.omesim.com/html/download.html
Filed under: Bildung von Lutz Date 29 Januar, 2010
Leave a Reply